Gefühle begleiten (FamiliJa)
Workshop von FamiliJa vermittelte praxisnahe Impulse für einen sicheren Umgang mit Kindergefühlen

Wie können Eltern und Bezugspersonen Kinder in ihren Gefühlen begleiten, anstatt herausforderndes Verhalten lediglich zu bekämpfen? Dieser Frage widmete sich der Workshop „Gefühle begleiten statt Verhalten bekämpfen“ im Gemeindesitzungssaal der „Gesunden Gemeinde“ Mühldorf im Rahmen der Elternbildung von FamiliJa.
Die psychosoziale Beraterin Betty Erlacher zeigte auf, was hinter kindlichem Verhalten stehen kann und warum Gefühle und Bedürfnisse eine wesentliche Rolle für die Entwicklung von Kindern spielen. Im Mittelpunkt stand dabei die emotionale Sicherheit als wichtige Grundlage für Lernen, Entwicklung und gelingende Beziehungen.
Anhand praxisnaher Beispiele wurde vermittelt, wie Erwachsene Kinder in emotional herausfordernden Situationen unterstützen können. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Co-Regulation: Kinder lernen Schritt für Schritt, mit ihren Gefühlen umzugehen – und benötigen dafür zunächst die Unterstützung und emotionale Begleitung durch Erwachsene.
„Hinter jedem Verhalten steckt ein Gefühl oder ein Bedürfnis“, lautete eine zentrale Botschaft der psychosozialen Beraterin Bettina Erlacher. Statt unerwünschtes Verhalten ausschließlich zu unterbinden, ging es darum, die dahinterliegenden Bedürfnisse wahrzunehmen, Orientierung zu geben und Kindern Sicherheit zu vermitteln.
„Der Workshop machte deutlich, dass ein wertschätzender Umgang mit Gefühlen nicht bedeutet, jedes Verhalten gutzuheißen. Vielmehr geht es darum, Grenzen und emotionale Begleitung miteinander zu verbinden.“ fasst Elisabeth Sagerschnig, Lebens- und Sozialberaterin und Vorstand bei FamiliJa zusammen.
FamiliJa-Elternbildung - „Gemeinsam wachsen: Wissen, das Familien stärkt.“
(Foto: FamiliJa – von links nach rechts:
Bettina Erlacher (Referentin), Elisabeth Sagerschnig (FamiliJa)




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