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Frühe Fremdbetreuung? (FamiliJa)

  • isabellareiter
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Ist Frühe Fremdbetreuung gut oder schlecht für die kindliche Entwicklung? – Vortrag von Dr.in Andrea Egger im Rahmen der FamiliJa-Elternbildung


In den Gemeindesitzungssaal der „Gesunden Gemeinde“ Mühldorf lud FamiliJa im Rahmen einer Elternbildungsveranstaltung. Universitätsdozentin Dr.in Andrea Egger, widmete sich in ihrem Vortrag der Frage, die viele Eltern und Fachpersonen gleichermaßen bewegt: „Frühe Fremdbetreuung der Kinder – Gut oder schlecht für ihre Entwicklung?“


Andrea Egger gelang es, mit fachlicher Klarheit, wissenschaftlicher Tiefe und einer angenehmen Portion Humor, das Publikum durch einen komplexen Themenbereich zu führen. Auf Basis einschlägiger Studien zeigte sie auf, dass die Forschungslage keine eindeutige Antwort auf die Frage liefert, ob frühe außerfamiliäre Betreuung grundsätzlich als förderlich oder kritisch zu bewerten ist. Vielmehr verdeutlichte sie, dass die Ergebnisse differenziert ausfallen und stark vom jeweiligen Kontext abhängen.


Ihr zentrales Fazit war entsprechend klar: Es braucht den Blick auf den Einzelfall. Die Entwicklung eines Kindes lässt sich nicht pauschal bewerten, sondern ist immer im Zusammenspiel individueller Faktoren zu betrachten – darunter die Ressourcen und die Konstitution des Kindes ebenso wie die Rahmenbedingungen innerhalb der Familie.


Ein Aspekt zog sich jedoch konsistent durch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und wurde im Laufe des Abends besonders hervorgehoben: die Qualität der Betreuungsperson. Die Rolle der Pädagoginnen und Pädagogen erwies sich als entscheidender Faktor für das Erleben und die Entwicklung der Kinder.

FamiliJa-Elternbildung – „Gemeinsam wachsen: Wissen, das Familien stärkt.“

 
 
 

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